Kurzbericht aus der Gemeindevertretung Ammersbek – mit Erläuterungen
In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung vom 20.05.2025 wurden folgende Entscheidungen getroffen:
1. Neue Verpflegungskosten in den Kitas Bünningstedt und Lottbek
Frühstück: 16 €, Mittagessen: 80 €, Nachmittagssnack: 8 € pro Monat.
Wir haben zugestimmt.
Begründung: Die Anpassung ist eine Folge gestiegener Personalkosten. Eine gute Betreuung
unserer Kinder braucht gut ausgestattetes und fair bezahltes Personal. Das entspricht unserem
freiheitlichen Verständnis von Verantwortung für die nächste Generation.
2. Zuschuss für das 1. Ammersbeker Sommerfest (14.06.2025)
Einmaliger Zuschuss von 2.000 € an den Verein Projekte mit Herz e.V.
Wir haben zugestimmt.
Begründung: Gemeinschaftsfeste stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das
bürgerschaftliche Engagement – beides ist elementar für eine lebendige, freiheitliche Kommune.
3. Reinigungsroboter für die Turnhalle Hoisbüttel
Pilotprojekt mit einem Gerät zur Erprobung.
Wir haben zugestimmt.
Begründung: Wir stehen für effizienten Mitteleinsatz und Innovation im öffentlichen Dienst. Neue
Technologien müssen erprobt werden, bevor großflächig investiert wird – genau das geschieht
hier.
4. Notfallinformationspunkte & Notstromaggregate (Katastrophenschutz)
Wir haben zugestimmt.
Begründung: Vorsorge für den Katastrophenfall gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Eine
resiliente Infrastruktur schützt die Freiheit und Sicherheit unserer Bürger auch in Krisensituationen.
5. Erhöhung der Fundtiervergütung
Für den Tierschutzverein Ahrensburg-Großhansdorf e.V. auf 1,00 € je Einwohner (ab 2025).
Wir haben zugestimmt.
Begründung: Der Verein leistet einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz, der in kommunaler
Verantwortung liegt. Eine moderate Anpassung der Pauschale ist sachgerecht und fair.
6. Neuanschaffungen für die Hausmeistereien
Bedarfsorientierte Anschaffung von Arbeitsgeräten laut Liste.
Wir haben zugestimmt.
Begründung: Wer gute Arbeit leisten soll, braucht gutes Werkzeug. Wir stehen für verlässliche
Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden in der Gemeinde.
7. Einführung hybrider Sitzungen der Gemeindevertretung und Ausschüsse
Investition von 72.000 € für Technik zur Durchführung hybrider Sitzungen.
Wir haben nicht zugestimmt.
Begründung: Wir wollen die digitale Teilnahme ermöglichen, aber mit klaren Regeln, die die
Gemeinden nicht überfordern. Technik soll unterstützend wirken, nicht zur Pflicht und Belastung
werden. Geheime Abstimmungen müssen auch digital sicher möglich sein. Und technische
Störungen dürfen nicht die Arbeit der gesamten Gemeindevertretung lahmlegen.